Erstellt von d347h mit Erlaubnis das Rewiev hier Posten zu dürfen!!!!
Tokyo Marui FA-MAS Super Version
Dieses Review wurde von dem
Airsoftteam Thüringen erstellt.
Geschichte der FA-MAS:
Der Führungsstab der französischen Landstreitkräfte wurde Mitte der 60er Jahre vom Verteidigungsministerium mit dem Auftrag betraut die taktischen und technischen Anforderungen an ein modernes, universal einsetzbares Gewehr auszuarbeiten. Zur gleichen Zeit arbeitete man mit der Industrie daran, die Voraussetzungen für die Neuentwicklung einer solchen Waffe zu schaffen. Ziel war es, die Maschinenpistole MAT 49 und das Selbstladegewehr 49/56 und teilweise auch leichte Maschinengewehre durch ein einziges universelles Sturmgewehr zu ersetzen. Die neue Waffe sollte Gewehrgranaten gegen weiche und gepanzerte Ziele abfeuern können und eine Kampfreichweite von 300 Metern haben. 1967 begann das Team des Waffenexperten Paul Tellie die Arbeiten am Projekt. Bis im August 1970 war man sich einig, dass die amerikanische Patrone M193 im Kaliber 5,56 x 45 mm übernommen werden sollte und 1971 wurden von der Firma Manufacture Nationale d´Armes des St. Etienne (MAS) die ersten 10 Prototypen des neuen Sturmgewehres FAMAS vorgestellt. FAMAS ist die Abkürzung für Fusil d'Assaut Manufacture d´Armes de St. Etienne. Zwei Jahre lang wurden FAMAS-Waffen bei einem französischen Infanterieregiment einem Truppenversuch unterzogen und das neue Sturmgewehr wurde nach Abschluss der Tests als diensttauglich beurteilt. Die Serienfertigung konnte jedoch nicht sofort gestartet werden, da noch einige Details ausgebessert werden mussten, was bei Vorserienmodellen nicht selten der Fall ist. Unter anderem sollte eine Dreischuss-Automatik eingefügt werden. Da die französischen Streitkräfte aber dringend ein modernes Sturmgewehr benötigten, führten sie als Zwischenlösung kurzerhand eine beschränkte Anzahl Gewehre des Typs
SIG
540 ein. Diese Waffen wurden in Frankreich in Lizenz hergestellt und mit ihnen wurden unter anderem Truppen der Fremdenlegion im Libanon ausgerüstet. 1977 begann endlich die Serienproduktion des FAMAS. In diesem Jahr wurden von den Streitkräften Frankreichs 20.000 Stück bestellt. 1978 und 1979 wurden weitere 27.000, bzw. 48.000 Stück an die Truppen geliefert. Insgesamt wurden etwa 400.000 FAMAS für die französischen Streitkräfte gefertigt. Wie üblich wurden die Elite-Einheiten der Fremdenlegion zuerst mit der neuen Waffe ausgestattet. Erstmals sah man am 14. Juli 1980 bei der Parade anlässlich des französischen Nationalfeiertages Fallschirmjäger mit dem neuen Gewehr und damit war Frankreich die erste Armee Europas, die das neue
NATO
-Standardkaliber 5,56 x 45 mm einführte. Mittlerweilen wurde es bereits in eine ganze Reihe von ehemaligen Kolonien Frankreichs geliefert.
RS FA-MAS Super Version Details:
Hersteller: Manufacture d´Armes de St. Etienne
Länge: 760 mm
Gewicht: ca. 3,68 kg
Lauflänge: 488 mm
Drall: rechts drehend
Kaliber: 5,56 x 45 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 960 m/s
Feuerrate: bis 1000 Schuss/min
Einsatzreichweite: 350 m
Magazingröße: 25 Schuss
Soft Air FA-MAS Super Version Details:
Hersteller: Tokyo Marui
Länge: 760 mm
Gewicht: ca. 2,8 kg
Lauflänge: 488 mm
Drall: kein Drall vorhanden
Kaliber: 6 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 90 m/s
Feuerrate: Einzelschuss
Einsatzreichweite: 25m
größte Schussweite: 35m
Magazingröße: 60 Schuss Magazin
Stückpreis: ca. 260€
Einleitung:
Da ein Teammitglied eine günstige aber dennoch zuverlässige
SAEG
suchte ( alte ist defekt ), bin ich zu dem Entschluss gekommen ihn eine Tokyo Marui FA-MAS zu empfehlen. Ich hatte sie bei

äter schon an.
Als ich die FA-MAS aus der Verpackung entnahm, viel mir nix besonderes auf. Alles war
TM
typisch verstaut.
Als erstes zog ich alle Schraube fest an ( normal bei neuer
AEG
) und untersuchte das Gewehr. Es ist Qualitativ gut verarbeitet, kann aber
nicht mit einer
TM
AK47 mit halten. Es knarrt wenn man das
ABS
Gehäuse beansprucht. Dafür ist die FA-MAS aber auch ca. 50€ günstiger.
Kurz gesagt wirkt die FA-MAS wie ein Plastik Bomber. Dennoch ist alles sehr stabil.
Folgendes ist im Lieferumfang enthalten:
- Reinigungsstab
- Ladetool
- Tm Katalog von 2001
- Werbekatalog für Upgrades/ Tuning
- Gebrauchsanweisung
- 200 Schuss Tm Munition ( 0.25g)
- 5 Zielscheiben
- 1
LowCap
Magazin (60 Schuss)
Verstauen des Akkus:
Der
Akku
wird vorne in dem Handschutz verstaut.
Dazu muss man den Sicherungshebel auf die Position "Öffnen" stellen. Dies wird oben im Bild dargestellt.Dann kann man den Handschutz nach vorne abziehen und der
Akku
lässt sich verstauen.
Wichtig ist es, den Sicherungshebel wieder auf "gesichert" zu stellen, wenn man den Handschutz wieder einhaken möchte. Dies wird oben im Bild dargestellt.
Hop Up Einstellen:
Das Hop Up lässt sich wie bei jeder Tokyo Marui
AEG
auch verstellen. Das Einstellungsrad befindet sich am hinteren Teil der Waffe. Dazu muss man eine kleine Plastikblende abnehmen. Diese ist nur aufgeklemmt.
Dreht man das Rad in die Richtung Hop, wird der Drall erhöht. Es lässt sich leider mit bloßen Finger schlecht einstellen, da es sich schwer drehen lässt. Das Hop Up Einstellungsrad ist im Bild oben zu erkennen.
Sichern der Waffe:
Um die Waffe zu sichern, muss man den kleinen Hebel auf "Off" stellen. Stellt man den Hebel auf S, ist das Gewehr Feuerbereit. Leider kann es bei diesem Gewehr öfters zu
Gearbox
Jams kommen als andere. Das liegt an den älteren Motor. Es ist lediglich ein alter EG 560 Motor verbaut, welcher mehr Zeit in Anspruch nimmt den Schuss auszulösen als ein neuerer.
Beheben eines Gearbox
Jams:
Während der Testphase hatte ich mit diesem Gewehr 3 GB Jams!
Ich konnte sie zum glück beheben. Zum vergleich, ich habe meine
TM
AK47 seit 9 Monate und hatte noch NIE einen GB Jam!
Man kann einen
Gearbox
Jam selber beheben. Dazu muss man nur den kleinen Silbernen Schalter ein paar Sekunden nach unten gedrückt halten.
Es der Jam damit nicht behoben, muss man die zwei Schrauben an der Unterseite entfernen und das Zahnrad so lange drehen bis die Waffe wieder Schießfähig ist.
Schussleistung (0,2g BBs):
Sie erreicht eine Aufprallenergie von ca. 0,8Joule mit 0,2g BBs. Die meisten Tokyo Marui AEGs erreichen diese Leistung. Die BBs fliegen ca. 35 m wenn man 0,2g BBs verwendet und das Hop Up einstellt.
Mit diesem Gewehr konnte ich auf einer Entfernung von 10m eine Gruppierung von ca. 5cm erreichen. Die Visiereinrichtung ähnelt der M16 Reihe. Einen Karton 40x60cm trifft man auf eine Entfernung von 20m zu 100% welches eine gute Leistung darstellt.
Fazit:
Eine günstige
AEG
mit guter Leistung.
PRO:
+ Zuverlässigkeit
+ Preis
KONTRA:
- Plastik "look"
- knarrt
- mit 8,4V
Akku
sehr GB Jam anfällig
Schusstest Video 3,99MB
By Max0005
ICQ: 198-075-261